moin.schule bietet neben der manuellen Verwaltung der Daten direkt über die Oberfläche der Plattform auch die Möglichkeit, Daten aus Schulverwaltungssystemen zu synchronisieren. Die Daten werden automatisiert abgerufen.
Schulverwaltungssysteme bezeichnen die lokalen Anwendungen mit Datenbanken, die bei den Schulen oder Schulträgern liegen.
Für die Schulverwaltungsprogramme stellt moin.schule die Programmschnittstelle (API) SchulConneX bereit. SchulConneX beschreibt einen Schnittstellenstandard für den Austausch von Personen-, Personenkontext- und Unterrichtsdaten zwischen Schulverwaltungssystemen mit digitalen Bildungsmedien und -plattformen.
Jede Schule kann eigenständig beliebig viele API-Zugänge erzeugen. Diese sind für die Anbindung der lokalen Schulverwaltungssysteme vorgesehen, die eine erprobte und validierte Schnittstelle anbieten.
Bei der Einrichtung von Schulverwaltungsprogrammen in moin.schule wird unterschieden zwischen:
Primäres Schulverwaltungssystem: Lokale Anwendung für die Stammdatenverwaltung der grundlegenden Schüler- und Lehrerdaten
Sekundäre Schulverwaltungssysteme: Zusätzliche Anwendungen wie bspw. Stundenplanverwaltung, Oberstufenverwaltung oder Schulserver zur Synchronisation weiterer Daten
Jede Schule kann nur ein primäres Schulverwaltungssystem haben.
Im Menü auf den Eintrag „Schulverwaltungssystem“ (1) navigieren.
Es erscheint eine Liste mit allen bisher angebundene Schulverwaltungssystemen. Ist die Liste leer, wurden noch keine Schulverwaltungssysteme angelegt.
Oberhalb der Liste befindet sich das Drop-Down-Menü „Schulverwaltungssysteme“ (2). In diesem Menü kann die Funktion „Neues Schulverwaltungssystem" (3) angewählt werden.
Es öffnet sich dann ein neues Dialogfenster.
Im neuen Fenster können Angaben zum Schulverwaltungssystem gemacht werden. Es gibt dafür zwei Reiter „Angaben zum Schulverwaltungssystem" (1) und „Konfiguration" (2).
Die Felder „Bezeichnung“, „Typ“ und „Status" sind Pflichtfelder.
Die „Bezeichnung“ (3) des Schulverwaltungssystems kann frei gewählt, bspw. „DaNis“.
Beim „Typ“ (4) wird entschieden, ob das Schulverwaltungssystem primär ist, also die Hauptdatenquelle, oder ein sekundäres Schulverwaltungssystem, das weitere Daten synchronisiert. Wenn die Auswahl „sekundär (nur auf Abruf)" gewählt wird, dann darf das Schulverwaltungssystem nur Daten aus moin.schule abrufen, aber keine einpflegen.
Das Feld Status (5) wird auf „aktiv" gesetzt, wenn das Schulverwaltungssystem genutzt werden kann. Wenn hier der Status „deaktiviert" gesetzt ist, wird beim Versuch von Zugriffen mit den Zugangsdaten ein Berechtigungsfehler zurückgegeben.
Das Feld „? Eingabehilfe" (6) erklärt die Ausfüllmöglichkeiten der Felder.
Der Button „Speichern“ (7) am unteren Bereich des Reiters ist erst klickbar, wenn alle Pflichtfelder ausgefüllt wurden. Nach dem Speichern der Daten über den Button „Speichern“ wird im Reiter Konfiguration unter Client ID eine Kennung für das Quellsystem erzeugt.
Der Button „Verwerfen" (8) löscht alle bisher getätigten Eingaben.
Im Reiter Konfiguration werden die Zugangsdaten, die das Schulverwaltungssystem für moin.schule benötigt, angezeigt.
Hierbei handelt es sich um eine Client ID (1) und das ClientSecret.
Das ClientSecret wird über den Button „ClientSecret zurücksetzen" (2) zurückgesetzt und kann eingesehen werden. Der Button erzeugt ein PDF, welches sich in einem neuen Tab öffnet und Zugangsdaten für alle Daten der Schule enthält.
Wichtig: Das ClientSecret kann nicht ohne Zurücksetzen eingesehen werden. Nach der Zurücksetzung muss es aufgrund der stattgefundenen Änderung auch im Schulverwaltungssystem eingetragen werden.
Hinweis: Die Zugangsdaten sollten sorgfältig aufbewahrt werden!
Um die Schnittstelle zu aktivieren müssen Client ID und ClientSecret in das Schulverwaltungssystem übertragen werden. Es wird damit voller Lese- und Schreibzugriff auf alle Daten der Schule gewährt. Der genaue Ablauf ist den Herstellervorgaben des Quellsystems zu entnehmen.
Der Button „Alle Daten löschen" (3) ermöglicht, alle Daten, die über das Schulverwaltungsprogramm in moin.schule eingefügt wurden, zu löschen. Nach Klicken des Buttons erscheint eine Sicherheitsabfrage. Wenn diese bestätigt wird, dann werden die Daten gelöscht.
Hinweis: Einige Browser verhindern die Anzeige von PDFs durch Pop-up Blocker. Wie sich die browserspezifischen Pop-up Blocker deaktivieren lassen ist hier nachzulesen.
Um die Schnittstelle zu aktivieren müssen Client ID und ClientSecret in das Quellsystem übertragen werden. Es wird damit voller Lese- und Schreibzugriff auf alle Daten des Mandanten gewährt. Der genaue Ablauf ist den Herstellervorgaben des Quellsystems zu entnehmen.